16.10.2015 – zu sehen im Kölner Hauptbahnhof

2. Foto-Marathon in Köln

Ein klein wenig stolz darf man auch auf ein solches Ergebnis sein, denke ich. Von 150 gemeldeten Fotografen wurden die Bilderserien von 103 Fotografen im Kölner Hauptbahnhof augestellt. Infos dazu findet man unter 2. Kölner Fotomarathon

Hier meine Werke:

Kölner Geschichte(n)

_MG_47551. Im Jahre des Herrn ANNO DOMINI…

Vor 2000 Jahren verliehen die Römer der Siedlung am Rhein das Stadtrecht und den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), aus dem sich der heutige Name Köln ableitet.
In der Tradition des Fotomarathons zeigt Ihr hier Eure Startnummer.


_MG_47572. …werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus.

Die Heiligen Drei Könige, deren Gebeine seit 1164 in einem goldenen Schrein im Kölner Dom verehrt werden, folgten dem Stern von Bethlehem zur Krippe. Ganz im Zeichen der Sterne bewegte sich auch der Kölner Astronaut Alexander Gerst, der im Mai 2014 ein Stück Sandstein aus dem Strebewerk des Kölner Doms mit in den Weltraum nahm. Am 11.08.2015 gab Gerst
den Stein an den Dompropst zurück, er ist nun in der Domschatzkammer ausgestellt.


_MG_47633. Herzen brechen.

Die Kölner Legende von Jan und Griet spielt zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Die hübsche Magd weist den armen Knecht ab. Jan wird Soldat und kommt als General von Werth zurück nach Köln. Nun ist es Griet – eine arme Apfelfrau – die das Schicksal bedauert. Nicht nur in der
Vergangenheit brechen Kölner Herzen, wenn der 1. FC Köln absteigt, kochen in der Domstadt die Emotionen.


_MG_47644. Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Man erzählt sich, die Heinzelmännchen von Köln halfen nachts den Handwerkern und Arbeitern bei der Verrichtung ihrer Arbeit. Niemand hatte sie je gesehen, bis “des Schneiders Weib“ sie durch eine List auf der Treppe zu Fall bringt, woraufhin sie für immer die Stadt verlassen.
Man erzählt sich auch einiges über den „Kölner Klüngel“ (Vetternwirtschaft). In der Stadt kennt immer jemand eine Person, die für eine Aufgabe am geeignetsten scheint. Nicht selten werden dabei Alternativen außer Acht gelassen.


_MG_47695. In die Flucht geschlagen

Die Kölner Bürger waren schon immer ein resistentes Völkchen. Nicht nur Erzbischof Anno II jagte man wegen seines ungeliebten Regierungsstils im Jahr 1075 in die Flucht.
Auch 2015 wehrten sich die Kölner! Demonstrationen der „Pegida“, wurden durch eine Masse von
Gegendemonstranten so geblockt und eingeschränkt, dass nach kurzer Zeit keine
Großdemonstrationen der Rechten mehr stattfanden.


_MG_47726. Alle Wege führen nach Rom

Köln wird auf Grund seiner römischen Historie und des lauten Temperaments oft als die nördlichste Stadt Italiens betitelt. Auch im aktuellen Straßenverlauf zeigen sich noch Relikte aus Cäsars Zeiten. So verlaufen die Shoppingmeilen Hohe Straße und Schildergasse wie die Hauptachsen Cardo maximus und Decumanus im antiken Stadtplan.

Vielen Dank an mein sympathisches Model.


_MG_47747. Heidewitzka, Herr Kapitän!

Köln gehörte zur Hanse! Die Stadt war Teil des mittelalterlichen Handelsverbands und profitierte vom selbstverliehenen Stapelrecht.
Auch heute ist Köln noch stark mit dem Rhein verbunden. 7 Brücken verbinden die Stadtteile links und rechts („Schäl Sick“) vom Strom und bieten Fußgängern und Autofahrern einen schönen Ausblick auf Europas meistbefahrenste Wasserstraße.


_MG_47768. Selfie-Alarm

Selfie als neuer Trend? Stimmt nicht ganz!
Schon die berühmten Kölner Fotografen August Sander und Chargesheimer bildeten sich gerne
im Selbstportrait ab. Heute macht man das Selfie meist mit dem Smartphone und – seit einiger Zeit – mit dem Selfie-Stick. In etlichen Kölner Museen sollte man dies besser lassen; dort ist das Trend-Accessoire verboten, um Kunstwerke und Besucher zu schützen.

Vielen Dank an meine Modelle.