„Nachts ist es kälter als draußen…“

(Musik im Hintergrund: Mother – The Wall – Pink Floyd)

Keine Ahnung welche weise Seele diesen Text vor vielen Jahrhunderten kreiert hat, aber er/sie hatte Recht! 😉
Eigentlich hatte ich gestern schon den Sofa-Modus aktiviert und pilgerte Richtung dem selben, als mir die Email von Knut auf den Bildschirm flatterte.
Da er selber eigentlich, wie ich auch, zu Gattung der Sommerbärchen gehört und sich normalerweise noch im Winterschlaf befindet, hatte mich sein energetischer Vorstoß ein wenig überrascht. Ihn selber auch… wie ich später erfahren durfte. 🙂
Nun, er hatte in der Tat gefragt, ob am Abend noch etwas ansteht oder ob ich Lust hätte ein paar Fotos zu machen? Mein Blick wanderte von meinen Bildschirmen, vorbei an der Uhr zu meinem Sofa. Von dort wieder zur Uhr, Richtung Terrasse (Sch…e  schwer dunkel da draußen!??), hinter mich zur Anzeige meines Außenthermometers und wieder nach vorne zu der Email. Okay, es war mit 0°C noch nicht ganz so kalt, wie ich es aufgrund der letzten Wettervorhersagen eigentlich erwartet hätte… aber wie gesagt: Sommerbärchen! 😉  You know?
Okay, da ich ja bereits in meinem letzten Beitrag das Ende des Winters beschlossen hatte… okay, Petrus hört mir irgendwie nicht immer zu… das passiert mir zur Zeit öfter – daran muss ich wohl etwas ändern?! – habe ich beschlossen, die Idee an sich gut zu finden. Über die Location mussten wir uns unterhalten… ich dachte so an die Kapverdischen Inseln, Thailand oder evtl. die Dom Rep. Knut sprach vom Dom und vom Rhein. Er wollte nicht ganz so weit raus, da er heute wohl früh raus muß. Toll…. er muss früh raus und ich darf mir den Ar… abfrieren. Was eine Aussicht?!
Jaja, ich höre Euch Schlaumeier schon rufen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung…“. Pappnasen. Ja, ich habe mir dann mal ein Hemd mit langen Ärmel, einen Schal und eine Jacke angezogen. Eher selten bei mir, ich weiß, aber der polare Küstenwind am Ufer des Rheins wehte mir ums Haupt… da viel mir dann ein, das eine Mütze eine kuschelige Idee gewesen wäre. Diese lag aber brav zuhause im Warmen – man, hatte die es gut. 🙂
Was kann man noch falsch machen? Richtig, man könnte eine Thermoskanne mit einem klasse Tee mitnehmen. Dumm, das mir das erst am Rheinufer eingefallen ist. Dort ist das Aufbrühen von Tee, eine Spur aufwändiger… vielleicht nicht unmöglich, aber eben aufwändiger. Wir hätten einen Versuch starten können, ob die Abstrahlwärme der Taschenlampen ausgereicht hätte, um das Teewasser vor dem Vereisen zu retten?! Da das Spiel ein wenig dauern würde, haben wir uns doch dem Fotografieren zugewandt.
Da die kalten Stürme an der Hohenzollernbrücke die Leistungsfähigkeit unserer Gehirnwindungen ein wenig ausbremsten, waren es nicht gleich hundert von Fotos…. das haben wir auf die nächste Runde vertagt… aber eines dieser Werke möchte ich Euch dann doch präsentieren.

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