Auf, zu neuen Zielen…
so heißt es bei Vielen. So ähnlich habe ich auch den letzten Beitrag auf DieLichtakrobaten.de angefangen. Leider fehlt mir gegenwärtig die Zeit, meinen kleinen Blog besser mit Beiträgen zu füttern…  aber zum Jahresabschluss möchte ich dann doch noch ein paar Gedanken aufschreiben.
Pünktlich zum Jahreswechsel schmücken viele Menschen ihr Ego mit neuen Zielen, neuen Ideen und neuen Vorsätzen. Wie sieht das bei Euch aus? Sind Eure ToDo-Listen auch voll davon? Was wird davon auch konsequent umgesetzt und was bleibt schon in Kürze auf der Strecke? Ich für meinen Teil, habe nicht so unendliche viele Vorsätze. Das mache ich schon recht lange nicht mehr. Zum Einen, weil mal das ohnehin oft nicht zielbewusst angeht und zum Anderen kann man solche Ziele, auch ohne Silvester oder Neujahr an den Start bringen.
Zum Beispiel mein Sportprogramm steht und soll, sofern mir das nicht von anderer Seite begrenzt wird, auch so bleiben. Seit gewissenhaften vier Jahren betreibe ich wieder regelmäßiges Krafttraining. Das funktioniert super und bleibt im Kalender. Das man allerdings konditionell mit Kraftsport nicht so richtig weiter kommt, wird den meisten Menschen nicht verborgen geblieben sein. So musste ich mir dann schon vor einer Weile überlegen, was ich daran ändern kann, um eben auch nach zwei, drei Etagen Treppenlaufen nicht gleich halbtot über dem Treppengeländer zu hängen. ;)  Aus meinen jungen Jahren kam dann Karate wieder in meinen Sinn… aber irgendwie ist mir das zu abstrakt. Ja, es ist durchaus fordernd und gut für die Disziplin, aber im realen Leben erst mit vielen Jahren Erfahrung irgendwie hilfreich. Nun gut, Rad fahren war der zweite Gedanke der durch meine Synapsen schoß. Im Sommer, sehr gerne und auch längere Strecken, wenn es meine Zeit erlaubt. Allerdings sind kalte Temperaturen, Regen und ggfls. sogar Eis und Schnee keine optimalen Motivatoren zum Radeln. Und da ich hier in der Regel auch alleine unterwegs bin, nicht so einfach…  Meine Ideensuche ließ mich dann bei Krav Maga stoppen. Wie die meisten in meiner Umgebung, konnte ich damit zunächst einmal nichts anfangen. Aber man lernt dazu… ein paar Tage Recherchearbeit und zack habe ich im vergangenen Mai ein Probetraining vereinbart. Nach neunzig Minuten war der konditionelle Tiefflieger Micha fix und fertig wie eine Tütensuppe nach der Zugabe von kochendem Wasser, aber schwer angefixt. Inzwischen ist ein gutes halbes Jahr vergangen und ich habe meine Trainingseinheiten auch dort um hundert Prozent erhöht… und ich merke recht schnell, es funktioniert. Klar bin ich nach neunzig Minuten Powertraining immernoch komplett durch, aber ich sehe auch das es von mal zu mal besser wird und ich den darauf folgenden Tag auch nicht mehr zur Erholung einplanen muss…  ;) Ergo: auch Krav Maga bleibt im Kalender. Schön…  neben einem deutlich besseren Fitness-Status lernt man recht schnell, wie man sich, falls nötig, recht effektiv irgendwelche Pfeifen vom Hals hält. :)
Ein weiteres größeres Ziel könnte sein, mein Einkommen zu verbessern… das ist allerdings nötig, aber eben nicht ganz so einfach… dazu kann ich nicht viel schreiben, da mir auch irgendwie noch ein paar tolle Eingebungen und Ideen fehlen. Sollte von Euch jemand Vorschläge zu diesem Thema haben, wäre ich durchaus interessiert. Im Grunde würden mir die richtigen Zahlen für die nächste Ziehung des Eurojackpot ja reichen. Aber die letzten angeblich tollen Quellen für derartige Informationen haben sich als absolute Fehlinvestitionen herausgestellt.
Die Fotografie… ja, hier habe ich mir für die Zukunft wieder deutlich mehr Aktivität vorgenommen… ob nun alleine, mit den Lichtakrobaten oder auch mit ein paar anderen, vielleicht auch neuen Leuten, wird sich zeigen… auch hier hängt mein schmaler gewordenes Freizeit-Zeitkonto oft ein wenig im Weg. Aber das habe ich mir ja selber so ausgesucht… und ich denke, es ist besser sich mal ein wenig mehr um sich selber zu kümmern, als sein Leben immer zu knapp einhundert Prozent an anderen auszurichten, wie ich es in der Vergangenheit zu oft getan habe.
Also… wer mag, der möge sich bitte einfach melden. Ich bin offen für Vieles… neue Ideen und neue Ziele und auch neue Menschen. Ich freue mich auf Euch!!

Für mir wohlgesonnene Menschen steht meine Rufnummer im Impressum, alle anderen können mich ohnehin mal gern haben….  ;)

Auf bald…. und einen guten Rutsch in ein hoffentlich tolles neues Jahr!! Die ersten festen Vorzeichen sind schon mal klasse!!
Euer Micha

Hin und wieder wirft man nach ein paar Klicks mit der Maus seine Pläne für das Wochenende komplett über den Haufen und siehe da….  es war gut so!
Nach einem langen Sommer voller Tiefschläge verabschiedet sich der Herbst nun auch, mit einem fotografischen Highlight. Am gestrigen Abend stolperte ich, auf facebook, eigentlich eher zufällig über einen Aufruf aus dem Hause Torsten Brandt Photography und ein paar Klicks später war ich ebenso überrascht wie erfreut, Teilnehmer seines „Akt-LowKey – Workshops“.
Im Grunde gehöre ich nicht zu den regelmäßigen Besuchern von Workshops, zumal die ordentlichen auch gerne mal den einen oder anderen etwas dickeren Euro kosten. Das alleine wäre ja noch nicht so das Drama, aber alle die mich ein wenig näher kennen und mitbekommen haben wie das Jahr (nur in Teilen so geplant!) bisher so gelaufen ist, wissen, dass derartige Ausgaben dieses Jahr nicht mehr umsetzbar gewesen wären…
Nun, ein wenig Glück und ein paar Tastenanschläge haben gereicht und nicht nur der Workshop, sondern der ganze Tag war ein Gewinn.
Einigermaßen entspannt ausschlafen, lecker Spätstücken und ab nach nach St. Augustin…  Gastgeber des Workshop war GF-Creative in St. Augustin und der ausführende Dozent Torsten Brandt mit Team. Und wie es sich für einen Akt-Workshop, hier muss ich zugeben, das Akt habe ich erst am späten Abend gelesen, als ich meine Unterlagen zurecht gelegt habe, gab es auch ein ausgesprochen sympathisches und attraktives Model: „Safo Luard“. Eine ebenso geheimnissvolle und charismatische Erscheinung, wie der ausgefallene Name schon andeutet. Ein Bericht über ein Fotografie-Workshop ohne Bild ist irgendwie für den Eimer, oder?
Nun…. eins geht:

Safo Luard

Safo Luard

Das ist aber dunkel….  höre ich schon im Hintergrund…  Ja, ist es – genau darum geht es ja…. LowKey war das Stichwort. Ich mags!
Was kann ich Euch noch zum Workshop berichten? Im Grunde nur eins… sehr empfehlenswert. Der aktiv ausgelegte Workshop wurde durch das von Torsten entwickelte TCEO-System (Infos dazu auf seiner Webseite) zu einer für mich vollkommen neuen Erfahrung. Da steht niemand rum und leihert einen müde gesprochenen Text, wie vom Tonband runter, sondern das Konzept sieht vor, das Du Dir Deine Fragen selber beantwortest und alles, von der Planung des Bildes, über die Lichttechnik, bis hin zum eigentlichen Foto, alleine erarbeitest. Hier und da assistiert Dir dann einer der anderen Teilnehmer, aber im Grunde musst Du Dich um alles selber kümmern. Irgendwie schon ungewohnt…  für gewöhnlich zahlt man einen Haufen Geld… und hier muss man „zur Strafe“ ;) auch noch arbeiten.
Nein, alles klasse… solltet Ihr Euch in Sachen Fotografie gescheit fortbilden wollen und sucht nach einem guten Workshop, wo man den Bereich WORK auch als einen solchen versteht, dann seit Ihr hier genau richtig!!
Ich kann mich an dieser Stelle nur noch einmal für den tollen Nachmittag bedanken, beim Veranstalter, seinem Team, dem Gastgeber, dem Model und natürlich auch den anderen Teilnehmern!!

Auf bald….
Euer Micha

PS. Nein, ich werde für diesen Bereicht nicht bezahlt…   ich möchte Euch damit nur an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. :)

fototag_flyerFrisches aus dem Blog der fotocommunity….  vielleicht ja auch für den Einen oder Anderen ganz interessant. Wenn wir in der Gegend sind, schauen wir auch mal rein…

Viele Grüße
Tina & Micha